Deutsche
Ido-Gesellschaft würdigt Heinrich Peus in Dessau
Anlässlich
des 100. Jahrestages der Eröffnung des „Bauhaus-Gebäudes“ im
anhaltinischen Dessau 2026 richtete das dortige Stadtmuseum den
Wunsch an die Deutsche Ido-Gesellschaft e.V. (DIG), den damals
international bedeutenden Idisten Heinrich Peus in einem Vortrag zu
ehren. Dieser Vortrag unter dem Titel „Die Pflege der Plansprache
Ido als Beleg für die weltoffene Atmosphäre im Dessau der 1920er
Jahre – Vielfältiges Engagement des SPD-Politikers Heinrich Peus“
wurde am 14. Juni 2026 im Dessauer Stadtmuseum von
DIG-Vorstandsmitglied Rainer Höhling gehalten. Der folgende Text
gibt auf die Plansprache Ido bezogene Auszüge aus dem Vortrag wider.
Sein
Redetalent hatte Heinrich Peus
schon während seines Studiums an der Berliner
Friedrich-Wilhelms-Universität, der heutigen Humboldt-Universität,
eingesetzt. Er trat häufig als Versammlungsredner auf, nachdem er
1890 in die gerade wieder zugelassene Sozialistische Arbeiterpartei
(SAP) eingetreten war. Auf einer Agitationstour der nachfolgenden SPD
durch das Herzogtum Anhalt hielt Peus
im September 1891 seine erste Rede in Dessau.
Dort widmete er nun einen Großteil seiner organisatorischen
Fähigkeiten dem von ihm gegründeten „Volksblatt für Anhalt“.
Dessen erste Ausgabe erschien am 2. November 1891. Stolz berichtete
er 1925, die Zahl der Abonnenten auf 15.000 gesteigert zu haben - und
dies in einem Land mit lediglich 330.000 Einwohnern.
Ab
1907 warb Peus
im „Volksblatt für Anhalt“ die Leser regelmäßig für Ido,
damals als „Welthilfssprache“ bezeichnet. Er sah in dieser
Sprache eine Möglichkeit, Barrieren zwischen Völkern zu überwinden
und die Arbeiterschaft der verschiedenen Länder zu einen. Als
leitender Redakteur einer Zeitung verfügte er über ein geeignetes
Instrument zur Verbreitung einer großen Vielfalt von Informationen.
In der als Komitato bezeichneten Verwaltung der internationalen
idistischen Vereinigung Uniono por la Linguo Internaciona (ULI) war
er neben deren Ehrenpräsidenten Prof. Dr. Wilhelm
Ostwald der einzige Deutsche. Peus
wurde mit der Funktion des Vizepräsidenten des Komitees für die
Weltsprache Ido betraut und darüber hinaus zum Präsidenten des
deutschen Ido-Bundes ernannt.
Nur
wenige Jahre nach der internationalen Verständigung auf die
Hilfssprache Ido zerstörte der Erste Weltkrieg die Anfänge
organisierten Arbeitens für die Plansprache in vielen Ländern
Europas. Mit dem Tod des Hauptinitiators Louis Couturat
zu Beginn des Krieges verlor die junge Ido-Bewegung zugleich ihre
international einflussreichste Persönlichkeit. Als
sich die Völker feindlich gegenüber standen, erlahmten die
Aktivitäten zur Erweiterung der Zahl der Ido-Sprecher.
Erst
1921 – drei Jahre nach dem Ende des Weltkriegs - gelang es, in Wien
den ersten Ido-Kongress zu organisieren. Es war beabsichtigt, damit
einen symbolischen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben der Völker
zu leisten.
Vom
25. bis 28. August 1922 richtete Dessau
den nächsten Ido-Weltsprache-Kongress aus. Dazu versammelten sich
rund 240 Teilnehmer aus 14 Ländern in der Muldestadt. Die
„Welthilfssprache Ido“ sollte nach Peus’
Auffassung insbesondere den Arbeitern helfen, die nationalen
Schranken der Sprachen zu überwinden und zu globaler Verständigung
zu gelangen.
Heinrich
Peus galt international als einer der eifrigsten Propagandisten des
Ido. Gewissermaßen als Pionierleistung erarbeitete er für die
Plansprache eine Kurzschrift, der Stenographie vergleichbar. Wie
diese sollte sie das schnelle Schreiben bzw. Mitschreiben einer Rede
oder das Festhalten eigener Gedanken ermöglichen, fand aber nur
wenig Anklang bei den Idisten außerhalb und auch innerhalb
Deutschlands.
Nach
der Machtübernahme Hitlers
zog sich Peus weitgehend aus
der Öffentlichkeit zurück. Wie aus seinem schriftlichen Nachlass
ersichtlich ist, verfasste er jedoch weiterhin umfangreiche Aufsätze
zu grundlegenden gesellschaftspolitischen Themen. 1936 erkrankte er
schwer, und im April 1937 starb er. Auf dem Friedhof nahmen etwa 400
Menschen Abschied von Heinrich
Peus.
1960
gründete in Westberlin mit Alfred Neußner ein sprachlich begnadeter
Geschäftsmann die Deutsche Ido-Gesellschaft (DIG). Diese DIG hat
derzeit etwa 50 Mitglieder.
Einen
neuen Aufschwung erhielt Ido mit der Jahrtausendwende durch das
Internet. Dort gibt es inzwischen rund 55.000 Artikel auf Ido. Es
existieren Facebook-Gruppen, Telegram-Gruppen, WhatsApp-Gruppen,
Google-Gruppen und Musik-Videos in der Plansprache. 2022
hatte die DIG aus Anlass des 100. Jahrestages des
Ido-Weltsprache-Kongresses in Dessau eine Konferenz veranstaltet und
im Jahr darauf in Kassel, ebenfalls zum 100. Jahrestag des dortigen
Ido-Weltsprache-Kongresses. 2024 luden die spanischen Idisten nach
Madrid ein, und 2025 war wieder die DIG Gastgeber für ein Treffen in
Berlin und Potsdam.
Es
gibt eine breitgefächerte Literatur auf Ido, sowohl Übersetzungen
als auch Originalliteratur. Unter den Idisten sind berühmte und sehr
fleißige Autoren, deren Werke direkt auf Ido publiziert werden. In
jedem Jahr erscheinen neue Bücher, viele inzwischen nur im Internet,
weil dies kostengünstiger ist. Es gibt Übersetzungen von
Weltliteratur wie den Werken von Shakespeare.
DIG-Mitglied
Günter Schlemminger übersetzt bekannte deutsche Texte, vor Kurzem
„Aus dem Leben eines Taugenichts“ von Joseph von Eichendorff und
als jüngste Arbeit Heinrich Heines „Harzreise“. Für seine auf
Ido geschriebenen Kriminalromane unter Idisten weltweit bekannt ist
der US-Amerikaner Brian Drake, der ein breites literarisches Spektrum
beherrscht.
DIG-Präsident
Dr. Thomas Schmidt nutzte die elektronischen Möglichkeiten, um die
Ido sprechende Kunstfigur „Emma“ zu kreieren. Für ihn ist die
Plansprache sehr gut für die internationale Kommunikation geeignet.
Man könne sich in Ido schnell und gut mit Menschen aus vielen
Ländern austauschen. Es bereite ihm Freude, sich mit Gleichgesinnten
zu treffen und über die Ido-Bewegung und die gemeinsame Sprache zu
beraten.
Germana
Ido-societo judikas Heinrich Peus en Dessau
Okazione
la 100-ma aniversario di la fonduro di la „Bauhaus-Gebäude“ en
la anhaltana urbeto Dessau 2026 l'ibea urbo-muzeo demandis la
Germana-Ido-Societo e.V. (DIG), l'olima internacionale konocata
Idisto Heinrich Peus honorizar per diskurso. Ca diskurso sub la
titulo „La kultivo di la planlinguo Ido kom exemplo por la
mondo-aperta atmosfero en Dessau dum la duadeka yari – Diversa
engajaji da la SPD politikisto Heinrich Peus“ esis facita ye la
14ma junio 2026 en l'urbo-muzeo en Dessau da la DIG-direktanta membro
Rainer Höhling. La sequanta texto reflektas extraktaji en la
projetlinguo Ido pri la diskurso.
Heinrich
Peus ja dum sua studiado ye la Berlina
Friedrich-Wilhelm-universitato, la nuna Humboldt-universitato, uzis
sua parol-talento. Il prizentis su ofte kom asemblo-parolanto, pos ke
il 1890 itere juntis su en la jus permisita Socialista Laborist-
Partiso. Dum agitado-turo di la suceso-partiso SPD tra la dukio
Anhalt Peus facis en septembro 1891 sua unesma parolo en Dessau. Ibe
il dedikis nun granda parto di sua organizanta talento a la jurnalo
„Volksblatt für Anhalt“, qua fondesis da su ipsa, di qua unesma
edito aparis ye la 2ma novembro 1891. Fiere il raportis en la yaro
1925, ke il plualtigis la nombro dil abonanti a 15.000 – e to en
lando kun nur 330.000 habitanti.
De
1907 Peus reklamigis en la „Volksblatt für Anhalt“ regulale la
lektanti por Ido, lore nomizita kom „mondala helpolinguo“. Il
konsideris en ca linguo posiblajo por eskartar barili inter la populi
e por unigar la laboristaro di la diversa landi. Kom direktanta
redaktero di jurnalo il posedis apta instrumento por divulgar multa
diversa informi. Il esis la sola Germano, apud la honor-prezidanto
Dro. Wilhelm Ostwald, en la Direktanta Komitato dil internaciona
Ido-asociuro Uniono por la Linguo
Internaciona (ULI). Peus elektesis kom vice-prezidanto dil Direktanta
Komitato dil ULI e ultre to il nominesis al prezidento dil Germana
Ido-Federuro.
Nur
poka yari pos la Delegitaro
por l'Adopto di Linguo Auxiliara Internaciona aceptis Ido kom
internaciona helpolinguo la Unesma Mondomilita
destruktis la komenci di organizita laboro por la projetlinguo en
multa landi di Europa. Pro la morto di la chef-iniciero Louis
Couturat ye la komenco di la milito la yuna Ido-movemento perdis
sam-tempe sua internacione maxim influoza persono, la aktivaji por
augmentar la nombro di Ido-parolanti esis paralizita.
Erste
1921, tri yari por la fino di la Mondomilito – sucesis organizar en
Wien l'unesma Ido-kongreso. On intencis, tal-maniere facar simbola
kontributo relate la pacoza kun-vivo di la populi.
Inter
la 25ma til 28ma agosto 1922 Dessau aranjis la sequanta Ido-kongreso.
Ibe kun-venis 240 partoprenanti ek 14 landi en la urbo an la fluvio
Mulde. La mondala helpolinguo segun opiniono di Peus helpez precipue
la laboristi por vinkar la nacionala barili di lingui ed atingar
globala kompreno.
Heinrich
Peus valoris internacione kom un di la maxim zeloza propagandisti di
Ido. Quaze kom pionir-produkturo il kreis propra stenografado. Per
ica il volis posibligar la skribado o fixar parolo o la fixado di
propra pensi. Ma ol havis nur poka eko che la Idisti extere ed
interne di Germania.
Heinrich
Peus galt international als einer der eifrigsten Propagandisten des
Ido. Gewissermaßen als Pionierleistung erarbeitete er für die
Plansprache eine Kurzschrift, der Stenographie vergleichbar. Wie
diese sollte sie das schnelle Schreiben bzw. Mitschreiben einer Rede
oder das Festhalten eigener Gedanken ermöglichen, fand aber nur
wenig Anklang bei den Idisten außerhalb und auch innerhalb
Deutschlands.
Pos
la povo-asumo da Hitler Peus etraktis su ek la publikeso. Quale esas
videbla en sua poslasajo, socio-politikala skriburi, tamen il
kompozis pose extensita artikli pri fundamentala social-polikikala
temati. En 1936 il grave maladeskis, e ye aprilo il mortis. Sur la
tombeyo cirkume 400 homi dicis adio de Heinrich Peus.
En
1960 fonduris en Westberlin Alfred Neussner , ula linguale indulgita
aferisto, la Germana Ido-Societo (DIG). Ca DIG havas nun cirkume 50
membri.
Nova
acenso-pulson revevis la Ido ye la yarmil-chanjo dal interreto. Ibe
existas nun cirkume 55.000 artikli en Ido. Ultre existas
Facebook-grupi, Telegram-grupi, WhatsApp-grupi, Google-grupi e
muzik-videi en la planlinguo. En 2022 havis la DIG okazione la 100.
aniverzaro dil Ido-mondlinguala kongreso en Dessau aranjis konfero,
ed un yaro plu tarde en Kassel same ye la 100. aniversario dil ibea
Ido-mondo-kongreso, 2024 Espana Idisti invitis a Madrid, e 2025 la
DIG esis itere hosto por renkontro en Berlin e Potsdam.
Existas
larje-fakoza literaturo en Ido, tam tradukuri kam anke
original-literaturo. Inter la Idisti esas famoza e tre zeloza autori,
di qua verki esas direte publizita en Ido. Omna yaro aparas nova
libri, dum ke multa en intereto, nam tale esas plu chipa. Existas
tradukuri di mond-literaturo, exernple da Shakespeare.
DIG-membro
Günter Schlemminger tradukas konocata Germana texti, recente „Ek
la vivo di nul-valorato“ da Joseph von Eichendorff e kom prezenta
laboro „La Harz-voyajo“ da Heinrich Heine. Pro sua en Ido
kompozita kriminal-romani la US.civitano Brian Drake mond-laste
konocata inter Idisti, qua dominacas larja literatuala spektro.
DIG-prezidanto
Dr. Thomas Schmidt uzis l'elektronikala posiblaji por krear la
Ido-parolanta artifikala figuro „Emma“. Segun lu esas la
planlinguo tre bone apta por l'internaciona komunikado, On povas per
la linguo Ido rapide e bone kun exter-landani kambiar pensi. Il joyas
pri renkontrar samideani e diskutar pri la Ido-movemento e la komuna
linguo.
(gs)
Rubriko: Kulturo
Legendo
Ye
la 16-ma mayo mortis la aktorino Angelica Domröse en lua hemo-urbo
Berlin
Kande Paul e Paula preter-iris apud lia mikra cinemo en
la Berlinana Fruchstraße, ibe montresis l'erotika historio-filmo
„Angelique“ (Bernard Borderie, 1964) kun Michèle Mercier. Tamen
en la „Legendo pri Paul e Paula“ ye 1973 genitesis per Angelica
Domröse ula nova Angelique same granda erotika ter-tremo kam la
Francino. Ke ca filmo hodie esas valorigita kult-filmo, ma lua
reprezento lore ne esis stabila. klarigis Angelica Domröse
sequanta-maniere: „La novajo esis, ke ne traktesas ula muliero, qua
studiis o volis doktorigar o qualifikar su. Ma anke simpla yunino,
qua ignoris la ofri da la stato e serchis sua personala chanco.“
Advere hike donis ad elu jeristo Heiner Carow ed autoro Ulrich
Plensdorf la rolo di lua vivo. Ma el esis ja antee film-favoratino,
qua depos la 60-a yari sempre garnizisis avana plasi dum l'inquesto
relate la maxim prizata aktorini di la yaro en la yuneso-revuo „Neues
Leben“. La ye la 4-a di aprilo en Berlin 1941 naskinta
stenotipistino en la extera komerco atraktesis frue da la teatro. En
la „Domo di la yuna talenti“ di la Berlina FDJ el prizentis su en
la teatro-cirklo, ambiciis por studiado pri aktoreso sen-sucese –
tro yuna – e skribis 1958 pro anunco di la Defa, kande Slatan Dudow
serchis chef-expozistino por sua socialista amor-filmo.
HIER
De multa kam 100 aspiranti il selektis el kom la
chef-rolo proxim Annekathrin Bürger, Stefan Lisewski e Willi Schrade
en „Verwirrung der Liebe“ (trublo dil amoro). Pro to el ne volis
fidar su a lua yunatra radiado, lore el studiis ye la Babelsberga
alta skolo pri filmi, el darfis plear plusa film-roli e tandem
debutis ye la Berlina Ensemblo, ube el pleis la Polly en la
„Dreigroschenoper“ kom same naiva kam komercala fritita fisho. Ye
la „Volksbühne“ el esis admirita dum multa roli, tam kurte
vestizita Egipta rejino en „Caesar e Cleopatra“ da Shaw, kam la
audacoza „Bela Helena“ segun Offenbach e Hacks, ed anke kam
minut-duranta sen-mova statuo en la „Das grüne Vögelchen“ (La
verda uceleto) da. Gozzi.
De lua sen-nombra DFF-produktaji (exemple 1966 en la
kriminal-filmo „Ombro super Notre Dame“ apud lua olima spozulo
Jiri Vrstala) esas ante omno en memoro la adapto „Effi Briest“ da
Fontane (1969), en memoro kam anke pretendema plur-parto „Eva ed
Adam“ (1973), „Fleur Lafontaine“ (1978), apud spozulo numero 2
Hilmar Thate ed „Abschied vom Frieden, 1979“ (adio de la paco)..
Pro kultur- politikala polemiko, qui esis koheranta kun
la ek-civantigado di Wolf Biermann, laboris Domröse e Thate depos
1980 en la Westo, ube Angelica Domröse ne nur pleis teatro en granda
domi en Hamburg e Wien, ma anke ensenigis e depos 1992 en Berlin kom
docistino transmisis lua savo a la plu-yuna generacio. En 1991 el
retro-iris a la Defa favore la lasta filmo da Heiner Carow „Die
Verfehlung“ (La kontravenco), esis engajita por tri sequaji kom
polic komisarino e dicis adio de lua profesiono per la komedio „Bis
zum Horizont, dann links!“ (til la horizonto e pose sinistra) da
lua spozulo. Dek yari pos lua spozulo Hilmar el mortis ye pasinta
venerdio kurte ante lua okadek-e- kinesma naskodio en Berlin.
(gs)
Legendo
Ye la 16-ma mayo
mortis la aktorino Angelica Domröse en lua hemo-urbo Berlin
Kande Paul
e Paula preteriris sua mikra cinemo en la Fruchtstraße di Berlin,
ibe montresis l'erotika historiala filmo „Angelique“ (Bernard
Borderie, 1964) kun Michèle Mercier. Tamen en la „Legendo pri Paul
e Paula“, en 1973, Angelica Domröse naskigis ula nova Angelique,
tam granda erotika ter-tremo kam la Francino. Ke ca filmo hodie esas
konsiderata kom kultfilmo, ma ke sua projeto lore ne esis stabila,
klarigis Angelica Domröse en la sequanta maniero: „La novajo esis,
ke ne traktesis muliero, qua studiis od esis doktorino o volis
qualifikar su, ma ke traktesis pri simpla yunino, qua ignoris la omna
ofri di la stato e havis sua personala demando por esar felica.“
Tamen la cinematografisto Heiner Carow ed autoro Ulrich Plenzdorf
hike donis ad elu la rolo di elua vivo. Ma el esis ja antee
film-favoratino, qua depos la yari 1960 sempre okupis avana rangi dum
la questionado pri la maxim prizata aktorini di la yaro en la
yunaro-revuo „Neues Leben“.
La
stenotipistinoen la extera komerco, naskinta ye la 4ma di aprilo 1941
en Berlin, atraktesis frue de la teatro. En la „Domo di la yuna
talenti“ di la FDJ di Berlin el prizentis su en la teatro-cirklo,
solicitis pri studio di aktorado, ma vane – el esis tro yuna – e
skribis en 1958, respondante ad anunco di la DEFA, kande Slatan Dudow
serchis chef-aktorino por socialista amorofilmo. Il selektis el inter
plu kam 100 aspiranti por la chef-rolo apud Annekathrin Bürger,
Stefan Lisewski e Willi Schrade en „Verwirrung der Liebe“
(Trublo dil amoro). Pro to el ne volis fidar a sua yunatra radiado;
lore el studiis cinematografio en la alta skolo di Babelsberg, el
darfis plear plusa film-roli e tandem debutis en la Berliner
Ensemblo, ube el pleis la Polly en la „Dreigroschenoper“ kom same
naiva kam komercala fritita fisho. Ye la „Volksbühne“ el esis
admirita dum multa roli: kom kurte vestizita Egipta rejino en „Caesar
e Cleopatra“ da Shaw, kom la audacoza „Bela Helena“ segun
Offenbach e Hacks, ed anke kom minut-duranta senmova statuo en la
„Das grüne Vögelchen“ (La verda uceleto) da Gozzi.
De lua
sennombra DFF-produktaji (exemple 1966 en la kriminal-filmo „Ombro
super Notre Dame“ apud lua olima spozulo Jiri Vrstala) restas ante
omno en memoro la adapto „Effi Briest“ da Fontane (1969), same
kam la pretendema plur-parto „Eva ed Adam“ (1973), „Fleur
Lafontaine“ (1978) apud lua spozulo numero 2 Hilmar Thate, ed
„Abschied vom Frieden“ (1979) (adio a la paco).
Pro
kultur-politikala polemiko, qua esis ligata a l'ek-civitanigo di Wolf
Biermann, laboris Domröse e Thate depos 1980 en la Westo, ube
Angelica Domröse ne nur pleis teatro en granda domi en Hamburg e
Wien, ma anke rejisis; depos 1992, en Berlin, kom docistino, el
transmisis sua savo a la plu yuna generaciono. En 1991 el retroiris a
la DEFA por la lasta filmo da Heiner Carow „Die Verfehlung“ (La
kontravenco), esis engajita por tri epizodi kom polico-komisarino e
dicis adio a sua profesiono per la komedio „Bis zum Horizont, dann
links!“ (til la horizonto e pose sinistra) da sua spozulo. Dek yari
pos la morto di sua spozulo Hilmar, el mortis ye pasinta venerdio,
kurte ante sua okadek-e-kinesma naskodio, en Berlin.
(gs)